Sieh unsere Nachrichten immer auf Google
Die Staatsanwälte der Nationalen Antikorruptionsbehörde (DNA) beantragen am Mittwoch die vorläufige Festnahme des Generaldirektors der Rumänischen Straßenbehörde (ARR), Cristian Anton, der am Dienstagabend festgenommen wurde, nachdem mehr als 500.000 Euro in seinem Haus gefunden wurden.
Die DNA beschuldigt Cristian Anton, dass er in seiner Funktion als Generaldirektor der Rumänischen Straßenbehörde (A.R.R.) im Dezember 2025 eine organisierte kriminelle Gruppe gebildet haben soll, zusammen mit einem Verwalter eines Handelsunternehmens (Radu Bogdan Alexandru) und dem Inhaber eines Ausbildungszentrums. Der Generaldirektor der Rumänischen Straßenbehörde (A.R.R.) wird beschuldigt, fortlaufend Bestechungsgelder angenommen, Informationen verwendet zu haben, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, oder unbefugten Personen Zugang zu diesen Informationen gewährt zu haben, um fortlaufend unrechtmäßige Vorteile zu erlangen und eine organisierte kriminelle Gruppe zu bilden.
Diese haben eine koordinierte Aktion verfolgt, um gegen Geldbeträge, die als Bestechung angenommen wurden, die Betrug bei den theoretischen Prüfungen zur Erlangung von Zertifikaten/Ausbildungsnachweisen, die im Rahmen der A.R.R. durchgeführt werden (sowohl die Computerprüfung als auch die schriftliche Prüfung), zu ermöglichen.
Wie Cristian Anton die kriminelle Gruppe koordinierte
Laut den Antikorruptionsermittlern war Cristian Anton der Anführer der Gruppe und wird beschuldigt, die Betrugsaktivitäten bei den theoretischen Prüfungen und der Computerprüfung koordiniert und verwaltet zu haben, die Verbindung zu den anderen beiden gehalten und von ihnen die Listen der Kandidaten erhalten zu haben, die Geldbeträge für den Betrug der Prüfung gezahlt haben, sowie einen Teil des Geldes.
Außerdem soll er die anderen Mitglieder der Prüfungskommissionen an den von ihm ausgewählten Orten gemäß seinen eigenen Interessen benannt, die Aktivitäten der Gruppe so geleitet haben, dass eine Enttarnung vermieden wird, und entschieden haben, ob er Teil der Prüfungskommission ist oder nicht, und die R.B.A. und D.D.R.I. zu den Orten geleitet haben, wo die Kommissionen von ihm kontrolliert werden, die Aufzeichnungen über die erhaltenen Geldbeträge als Bestechung geführt und die Art und den Ort entschieden haben, an dem die gesammelten Geldbeträge als Bestechung übergeben werden sollen.
„In seiner Funktion als Prüfer hätte er den Betrug der theoretischen Prüfung ermöglicht, indem er akzeptierte, dass bestimmte von R.B.A. und/oder D.D.R.I. benannte Personen die Computerprüfung im Namen der Kandidaten ablegen und zusammen mit den Prüfungsblättern ein weiteres Blatt mit den richtigen Antworten zur schriftlichen Prüfung an die Kandidaten, die Geldbeträge übergeben haben, übergeben werden; in seiner Funktion als Generaldirektor der A.R.R. hätte er geeignete Personen in den Prüfungskommissionen an den Orten benannt, wo ein günstiges Umfeld für den Betrug der jeweiligen Prüfungen besteht“, so die DNA in ihrer Mitteilung.
Die DNA gibt als Beispiel an, wie Cristian Anton am 01. und 07. März 2026, anlässlich der Prüfungen, die im Kreis Arad und in der Stadt Bukarest organisiert wurden, als Mitglied der Prüfungskommission von dem Angeklagten R.B.A. insgesamt 60.000 Euro (jeweils 30.000 Euro für jede Prüfung) erhalten haben soll, um zu ermöglichen, dass die Computerprüfung im Namen der Kandidaten von anderen Personen, die im Umfeld von R.B.A. sind, abgelegt wird, und außerdem soll er den Kandidaten Blätter mit den richtigen Antworten für eine der Prüfungen gegeben haben.
Darüber hinaus sagen die Staatsanwälte, dass Anton im Zeitraum von Februar bis März 2026 als Mitglied der Prüfungskommission 34.000 Euro von insgesamt 54.800 Euro von R.B.A. erhalten haben soll, um im Gegenzug die betrügerische Bestehen der Prüfungen, die in der Stadt Bukarest (28. Februar 2026), im Kreis Arad (01. März 2026) und im Kreis Mehedinți (21. Februar 2026) durchgeführt wurden, für die von R.B.A. benannten Kandidaten, die Geldbeträge angeboten haben, um die Prüfung zu bestehen, zu gewährleisten. Außerdem soll Anton am 17. März 2026 das Versprechen angenommen haben, die Differenz von 20.800 Euro zu erhalten, die ihm zu einem späteren Zeitpunkt angeboten werden sollte, 5.000 Euro von dem Verdächtigen D.D.R.I. und 15.800 Euro von dem Angeklagten R.B.A., so die Mitteilung der DNA.
Im Rahmen der zuvor genannten Prüfungen soll R.B.A. insgesamt mindestens 113.000 Euro von mehreren Kandidaten, direkt oder über Inhaber von Schulen für berufliche Zertifikate, gefordert und erhalten haben, im Austausch für das Versprechen, dass er sich bei den Mitgliedern der Prüfungskommission einsetzt, damit diese die Prüfungen betrügerisch bestehen. Zum Beispiel soll er bei der Prüfung am 21. Februar 2026 im Kreis Mehedinți insgesamt mindestens 22.000 Euro von mehr als 100 Kandidaten, direkt oder über Inhaber von Schulen für berufliche Zertifikate, gefordert und erhalten haben.
Wir erinnern daran, dass bei den Durchsuchungen bei Anton ein Betrag von etwa 500.000 Euro identifiziert wurde, während bei den Wohnsitzen der anderen Angeklagten Geldbeträge und Vermögenswerte im Gesamtwert von etwa 100.000 Euro identifiziert wurden.
Quellen
Neueste Nachrichten
15:28
15:17
15:08
15:06
15:05
Mehr Nachrichten ansehen