Der Wettbewerbsrat hat Gesamtstrafen von 83,2 Millionen Lei (15,87 Millionen Euro) gegen 21 Unternehmen verhängt, die an der Preisfixierung auf den Märkten für Saatgut und Pflanzenschutzprodukte in Rumänien beteiligt waren.
Die Untersuchung hat ergeben, dass Hersteller und Händler, wie Pioneer Hi-Bred, Corteva und Maisadour, die Verkaufspreise an die Landwirte durch Vereinbarungen und Gutscheinsysteme festgelegt haben. Die Behörde stellte fest, dass, obwohl die Landwirte den Händler wählen konnten, der Endpreis zuvor zwischen Hersteller und Händler festgelegt wurde, was den Wettbewerb beeinträchtigte. Die höchsten Strafen wurden dem Händler Agrii Rumänien (17,9 Millionen Lei) und dem Hersteller Pioneer (14,47 Millionen Lei) auferlegt. 15 der 21 Unternehmen haben die Verstöße anerkannt und von Strafminderungen profitiert.
Monsanto wurde nicht bestraft, da nicht genügend Beweise gefunden wurden, um zu zeigen, dass seine Preise als feste Preise fungierten. Die Entscheidungen des Rates sind verbindlich, und die Geldstrafen stellen Einnahmen für den Staatshaushalt dar.
Quellen
Neueste Nachrichten
12:22
12:02
11:39
11:36
11:30
Mehr Nachrichten ansehen