Kontext: Vor dem Treffen von Transgaz und OMV auf der ADIPEC war das Projekt Neptun Deep im Investitionskalender und in Vereinbarungen mit dem rumänischen Staat verankert
Vor der Präsentation auf der ADIPEC bestand die Regierung darauf, dass das Projekt Neptun Deep eine Priorität bleibt, nachdem OMV Petrom und Romgaz angekündigt hatten, dass sie die Arbeiten „gemäß dem festgelegten Zeitplan“ durchführen und die tatsächliche Aufnahme der Produktion für das folgende Jahr vorgesehen ist. Die Gespräche zwischen dem ehemaligen Interimsministerpräsidenten Ilie Bolojan und der OMV-Führung betrafen auch die Koordinierung zwischen den Behörden und dem Unternehmen zur Fortsetzung der Investition.
Parallel dazu war die Grundsatzvereinbarung zwischen OMV Petrom und dem rumänischen Staat—unterzeichnet am Ende des vergangenen Jahres—noch nicht in die Gesetzgebung umgesetzt worden. Das Dokument sieht unter anderem eine Verlängerung der Onshore-Förderlizenzen um 15 Jahre, eine Verlängerung des Explorationszeitraums für Neptun Deep um zwei Jahre und eine Erhöhung der Förderabgaben um 40 % vor; außerdem soll der Staat über die ANRSPS sieben Jahre lang 49,9 TWh Gas aus Neptun Deep kaufen.
Auf Unternehmensebene berichtete OMV Petrom, dass bis dahin 5,4 Milliarden Euro aus dem Gesamtplan von 11 Milliarden Euro bis 2030 investiert worden waren; 2026 machte das Projekt durch die Installation der Plattform Neptun Alpha sowie die Entwicklung der Unterwasserpipeline und der Produktionsinfrastruktur Fortschritte.