Der Schwarzmarkt für Zigaretten in Rumänien erreichte im Juli 2026 knapp 14 Prozent des Gesamtverbrauchs. Damit stieg er gegenüber Mai, als der Anteil bei 10,5 Prozent lag, um 3,4 Prozentpunkte. Das geht aus Daten von Novel Research hervor. Es ist der stärkste Anstieg des vergangenen Jahrzehnts.
Der größte Zuwachs wurde in der nordwestlichen Region verzeichnet: Dort stieg der illegale Handel um 8,4 Prozentpunkte auf 17,4 Prozent. In Bukarest erreichte der Schwarzmarkt nach einem Anstieg um 8,1 Prozentpunkte 17,5 Prozent. Der Süden bleibt mit einem Anteil illegaler Produkte von 19,5 Prozent die Region mit dem höchsten Wert, gefolgt vom Nordosten mit 18,8 Prozent.
Nach Herkunft machen Duty-Free-Produkte 29,7 Prozent des Schwarzmarkts aus, Produkte aus Bulgarien 26,9 Prozent. Produkte unbekannter Herkunft überschritten 20 Prozent, während der Anteil von Produkten aus der Republik Moldau auf 10,2 Prozent zurückging.
Die Branche schätzt die jährlichen Einnahmeausfälle für den Staat auf rund 700 Millionen Euro.
In den ersten sieben Monaten des Jahres beschlagnahmten die Behörden mehr als 61 Millionen Zigaretten und knapp zehn Tonnen Tabak.
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