Die große wirtschaftliche Herausforderung Rumäniens besteht darin, eine Herabstufung des Länderratings zu vermeiden, erklärte der Finanzminister Alexandru Nazare nach einer Warnung der Ratingagentur Moody's.
Er wies darauf hin, dass die anhaltende politische Unsicherheit und das Fehlen einer funktionalen parlamentarischen Mehrheit die Haushaltskonsolidierung und die Umsetzung der vereinbarten Reformen beeinträchtigen können. Moody's hob die Notwendigkeit eines stabilen politischen Rahmens zur Aufrechterhaltung des fiskalischen Kursverlaufs hervor, der eine Reduzierung des Haushaltsdefizits von 7,9 % des BIP im Jahr 2025 auf 5,9 % im Jahr 2027 vorsieht.
Die Agentur wies auch darauf hin, dass die Zinszahlungen erheblich steigen könnten und die Verwundbarkeit Rumäniens gegenüber Wechselkurschwankungen ein Anliegen bleibt, da über 50 % der öffentlichen Schulden in Fremdwährung denominiert sind. Die Umsetzung der Reformen aus dem Wiederaufbau- und Resilienzmechanismus ist entscheidend, und Verzögerungen bei der Bildung einer stabilen Regierung könnten deren Abschluss beeinträchtigen.
Rumänien hat ein 'Baa3'-Rating von Moody's mit einer 'negativen' Perspektive von allen drei großen Ratingagenturen.
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