Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für die rumänische Wirtschaft im Jahr 2026 deutlich nach unten korrigiert und schätzt, dass das Bruttoinlandsprodukt um 0,5 % schrumpfen wird. In der im April veröffentlichten Prognose hatte die Institution noch ein Wirtschaftswachstum von 0,7 % erwartet. Die neuen Schätzungen erscheinen im Bericht World Economic Outlook, Ausgabe Oktober 2026 und deuten auf eine Verschlechterung der kurzfristigen Aussichten hin.
Der IWF schätzt, dass die rumänische Wirtschaft 2027 wieder wachsen wird, doch der prognostizierte Zuwachs von 2,2 % liegt unter dem zuvor erwarteten Wert von 2,5 %. Im Jahr 2025 ist das rumänische BIP um 0,7 % gewachsen.
Die durchschnittliche Jahresinflation wird für 2026 auf 8,2 % geschätzt und liegt damit über der April-Prognose von 7,8 %. Für 2027 erwartet der IWF eine Abschwächung der Inflation auf 4,1 %. Die Arbeitslosenquote dürfte in diesem Jahr von 6,1 % im Jahr 2025 auf 6,5 % steigen und 2027 auf 5,9 % sinken.
Das Leistungsbilanzdefizit wird voraussichtlich von 7,9 % des BIP im Jahr 2025 auf 7 % im Jahr 2026 und 6,7 % im Jahr 2027 zurückgehen, jedoch hoch bleiben. Rumänien dürfte eine schwächere Entwicklung als die europäische Wirtschaft verzeichnen, für die ein Wachstum von 1,4 % im Jahr 2026 und 1,6 % im Jahr 2027 erwartet wird.
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