Das Bruttoinlandsprodukt Rumäniens ist im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 0,7 % gesunken. Das geht aus vorläufigen Daten hervor, die das Nationale Statistikamt am Montag veröffentlichte. Auf saisonbereinigter Basis betrug der Rückgang 1,6 %.
Im zweiten Quartal blieb das BIP gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres unverändert, lag jedoch auf saisonbereinigter Basis um 2 % unter dem Niveau des zweiten Quartals 2025. Auf unbereinigter Basis betrug der jährliche Rückgang 0,4 %. Das vierteljährliche BIP wurde zu laufenden Preisen auf 521,099 Milliarden Lei geschätzt.
Die Entwicklung der Wirtschaft wurde vom Baugewerbe getragen, dessen Volumen um 12,3 % zunahm, sowie von den Bereichen Kultur und Erholung und von der Landwirtschaft. Dagegen leisteten Handel, Verkehr, Hotels und Restaurants aufgrund eines Aktivitätsrückgangs von 3,9 % einen negativen Beitrag. Die Industrie schrumpfte um 2,9 %, der Informations- und Kommunikationssektor um 3,5 %.
Aus Sicht der Verwendung des BIP ging der Konsum der privaten Haushalte um 2,5 % zurück, während die Investitionen in Sachanlagen um 10,9 % zunahmen. Die Exporte stiegen um 1,3 %, doch die Importe legten mit 1,6 % stärker zu und belasteten damit das Wirtschaftsergebnis.
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