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Die Generaldirektorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, erklärte, dass höhere Inflation und ein schwächeres Wirtschaftswachstum infolge des Krieges im Iran unvermeidlich sind. In einem Interview betonte Georgieva, dass alle Anzeichen auf höhere Preise und eine Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums hindeuten, während der IWF sich darauf vorbereitet, seine Prognosen zu senken.
Vor dem Konflikt erwartete der IWF eine leichte Verbesserung des globalen Wachstums, aber die Angriffe auf den Iran haben Wellen von Schocks in der globalen Wirtschaft ausgelöst, die die Energieversorgung schwer beeinträchtigen. Das globale Ölangebot ist um 13 % gesunken, und die ärmsten Länder werden am stärksten betroffen sein.
Georgieva erwähnte, dass die globale Unsicherheit hoch ist, und verwies auf geopolitische Spannungen und den Klimawandel. Der Krieg im Iran wird die Diskussionen bei den Frühjahrstreffen der Weltbank und des IWF dominieren, wo erwartet wird, dass Stagflation ein zentrales Thema sein wird. Mark Zandi, Chefökonom bei Moody's Analytics, bestätigte, dass Inflation und schwaches Wirtschaftswachstum das Ergebnis der aktuellen Politiken sind.
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