Premier Ilie Bolojan hat am Dienstag angekündigt, dass die Regierung Rumäniens nach Lösungen sucht, um die Preiserhöhung von Kraftstoffen zu begrenzen, und dabei anerkannt, dass diese Erhöhungen unvermeidlich sind und sowohl den Staat als auch die Bürger betreffen werden. In einem Interview mit Euronews erklärte Bolojan, dass die Sitzung der Regierung zur Erklärung der kritischen Lage im Sektor der Erdölprodukte aufgrund des Fehlens einer Stellungnahme des Wirtschafts- und Sozialrates (CES) verschoben wurde.
Der Premierminister betonte, dass die Gespräche schnell fortgesetzt werden, mit einem für Mittwoch geplanten Dreiergipfel, an dem die Regierung, die Gewerkschaften und die Arbeitgeberverbände beteiligt sind. Die Preiserhöhungen sind durch den internationalen Kontext, insbesondere durch die Spannungen im Persischen Golf, verursacht, und die Regierung prüft Maßnahmen wie die Senkung der Handelsmargen, um die Auswirkungen auf die Verbraucher zu begrenzen.
Bolojan versicherte, dass der Staat einen Teil der Kosten tragen wird, räumte jedoch ein, dass die Auswirkungen der Krise nicht vollständig beseitigt werden können. Die außerordentliche Sitzung der Regierung, die eine Krise auf dem Kraftstoffmarkt erklären sollte, wurde verschoben, aber die vorgeschlagenen Maßnahmen umfassen die Begrenzung der Handelsmargen und die Kontrolle der Preise.
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