Der Ölpreis hat am Montag 100 Dollar pro Barrel überschritten, wobei die Brent-Futures um 27,8 % und die WTI-Rohölpreise um 30 % gestiegen sind.
Dieser dramatische Anstieg ist das Ergebnis der Eskalation der Krise im Persischen Golf, wo große Produzenten wie Kuwait und der Iran die Produktion aufgrund der Spannungen in der Straße von Hormuz, einem wesentlichen Korridor für den Energietransport, eingestellt haben. Über 1.000 Schiffe warten darauf, die Region zu passieren, und die Bedrohungen von Angriffen haben zu einer Verlangsamung des Seehandels geführt. Die Produktion im Irak und in Kuwait wurde beeinträchtigt, und eine verlängerte Schließung der Straße von Hormuz könnte die Produktion um bis zu 9 Millionen Barrel pro Tag reduzieren, was die globale Nachfrage erheblich beeinträchtigen würde. Die Auswirkungen der Krise sind auch an den Börsen spürbar, mit erheblichen Verlusten in Asien, und die Kraftstoffpreise haben in mehreren Ländern zu steigen begonnen. Daniel Yergin, ein Energieexperte, warnt, dass eine verlängerte Krise schwerwiegende globale Auswirkungen haben könnte, insbesondere in Europa und Asien.
Trotz des Anstiegs der Preise hat der amerikanische Präsident Donald Trump die Auswirkungen minimiert und hält sie für einen geringen Preis für die Sicherheit. Dennoch bleiben die Märkte besorgt, dass die Ölpreise weiter steigen könnten, was den größten Energieschock seit den 1970er Jahren verursachen könnte.
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