Im März 2026 hat der durchschnittliche Preis für neue Wohnungen in Rumänien zum ersten Mal die Grenze von 2.000 Euro pro Quadratmeter überschritten, was einem Anstieg von 40% in drei Jahren entspricht. Durchschnittliche Käufer benötigen jetzt 7,9 Jahre Nettogehalt, um eine Standardwohnung mit zwei Zimmern zu erwerben. Die Preiserhöhungen waren in den großen Städten signifikant, wobei Bukarest und Cluj-Napoca die höchsten Werte von 2.541 Euro/m² bzw. 3.407 Euro/m² aufwiesen.
Dieser Druck auf dem Markt fiel mit einem Rückgang des Angebots an neuen Wohnungen zusammen, da die Entwickler von den hohen Baukosten betroffen waren. In diesem Kontext hat sich der Hypothekenmarkt angepasst, wobei die Banken Kredite mit festem Zinssatz anbieten, um Kunden zu gewinnen. Außerdem wurde ein Rückgang der Kreditvergabe in ausländischer Währung festgestellt, und der Wettbewerb auf dem Hypothekenmarkt führte zu Werbeangeboten. Dennoch deuten die Signale der BNR auf eine Stabilität der Preise hin, und die Nachfrage nach Konsumkrediten ist erheblich gesunken, was Fragen zur Zukunft des Immobilienmarktes aufwirft.
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