Der Wohnungsmarkt in Bukarest begann das Jahr 2026 mit einem Rückgang von 18,6% der Transaktionen mit Wohnungen im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2025, so die Analyse von Crosspoint Real Estate.
Im Kreis Ilfov betrug der Rückgang 10,9%. Obwohl das Gesamtvolumen der Transaktionen im Vergleich zum Vorjahr um 8,5% gesunken ist, sind die Preise für neue Einheiten um etwa 20% gestiegen und erreichen einen Durchschnitt von 2.500 Euro/m². Oana Popescu, Head of Residential bei Crosspoint, erklärte, dass diese Situation das Ergebnis eines über die Zeit angesammelten Genehmigungsdefizits ist, kombiniert mit einer Nachfrage in Erwartung. Die Lieferungen neuer Wohnungen stiegen 2025 um 2%, aber dieser Anstieg wird als künstlich angesehen, verursacht durch steuerliche Bedingungen, die die Lieferung von Wohnungen bis zum Ende des Jahres vorschreiben. Auch das Gesetz 207/2025 wird Schwierigkeiten für Projekte schaffen, die auf Off-Plan-Verkäufen basieren. Valentin Neagu, Geschäftsführer von Crosspoint, betonte, dass 2026 ein Jahr der Neukalibrierung sein wird, mit einem begrenzten Angebot, das die Preise stabil halten wird. Die Baukosten in Rumänien stiegen 2025 um 9%, weit über dem europäischen Durchschnitt von 1%, was die Endpreise der Wohnungen beeinflusst. Der makroökonomische Kontext bleibt schwierig, mit einer Inflation von 7,3% und einer Arbeitslosenquote von 6%. Eine Erholung des Marktes wird für 2027 erwartet, wenn die inflationären Drucke nachlassen könnten.
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