Das bulgarische Staatsunternehmen Bulgargaz hat der Regulierungsbehörde im Bereich Energie und Wasser (EWRC) einen Vorschlag zur leichten Senkung des Preises für Erdgas ab Juni vorgelegt. Sollte der Vorschlag genehmigt werden, wird der Preis für Erdgas auf 35,62 Euro pro Megawattstunde (MWh) sinken, was eine Verringerung von 1 % im Vergleich zum Preis im Mai von 35,98 Euro pro MWh darstellt.
Veselin Sinabov, der Geschäftsführer des Unternehmens, betonte, dass die Preisstruktur von den langfristigen Verträgen profitiert, insbesondere dem mit Aserbaidschan, der für die Lieferungen über den IGB-Interconnector entscheidend ist. Außerdem kauft Bulgargaz verflüssigtes Erdgas von internationalen Händlern. Der Preis auf dem europäischen Markt, am TTF-Hub in Amsterdam, liegt bei 46,40 Euro pro MWh, was höher ist als der in Bulgarien. Die endgültige Entscheidung über den Preis für Erdgas wird am 1. Juni von der EWRC nach Analyse der von Bulgargaz und vom Markt bereitgestellten Daten getroffen.
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