Die Europäische Zentralbank zeigt in einem neuen Bericht, dass die finanzielle Integration im Euro-Raum in den letzten Jahren vorangeschritten ist, jedoch die Aktienmärkte weiterhin fragmentiert sind und hinter den Fortschritten im Bankensektor und im Anleihemarkt zurückbleiben.
Die EZB stellt fest, dass die grenzüberschreitenden Investitionen in Aktien auf Rekordtief gefallen sind, beeinflusst von strukturellen Barrieren wie fragmentierter Aufsicht, unterschiedlichen Steuersystemen und der uneinheitlichen Infrastruktur der Finanzmärkte.
Die Institution in Frankfurt ist der Ansicht, dass diese Probleme die Fähigkeit der europäischen Kapitalmärkte einschränken, Innovation und langfristiges Wirtschaftswachstum zu unterstützen. Die EZB unterstützt die von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Maßnahmen zur Vereinfachung der Besteuerung, zur Reform der Renten und zur Stärkung der Aufsicht auf europäischer Ebene, warnt jedoch, dass umfassendere Reformen erforderlich sind, um nationale Barrieren abzubauen.
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