Ein internationales Team von Forschern hat am Donnerstag eine Expedition von fast sechs Wochen in Grönland begonnen, bei der Roboter, Drohnen und autonome U-Boote eingesetzt werden, um die Auswirkungen des Schmelzens der Eiskappe auf die Ozeanströmungen und das globale Klima zu untersuchen. An Bord des Schiffes RSS Sir David Attenborough befinden sich etwa 80 Forscher. Die Mission, Teil des GIANT-Programms, wird mit 20 Millionen Pfund von der britischen Agentur für Forschung und fortschrittliche Innovation finanziert.
Das Hauptziel besteht darin, die Schmelzrate der Gletscher, die mit dem Ozean in Kontakt stehen, zu bestimmen und den Einfluss von Süßwasser auf die atlantische meridionale Umwälzzirkulation (AMOC) zu bewerten. Diese Expedition wird fortschrittliche Ausrüstung, einschließlich des autonomen U-Bootes 'Boaty McBoatface', nutzen, um wesentliche Daten über die Interaktion der Gletscher mit dem Ozean zu sammeln. Die gewonnenen Informationen werden zur Verbesserung der Klimamodelle und zur Überwachung der Auswirkungen des Klimawandels auf die globale Umwelt beitragen.
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