Die Umweltministerin, Diana Buzoianu, hat am Mittwoch angekündigt, dass sie ein Projekt für eine Notverordnung zur Genehmigung eingereicht hat, das das Fällen von Bäumen, selbst auf Privatbesitz, zu einem Verbrechen macht, wenn dabei Grünflächen von mehr als einem Hektar zerstört werden.
Sie betonte, dass solche Handlungen, wie die im IOR-Park, mit Gefängnis bestraft werden müssen. Buzoianu warnte, dass die Städte bereits zu wenig Grünflächen haben und dass es entscheidend ist, sie nicht der Immobilienmafia zu überlassen.
Das OUG-Projekt kommt als Reaktion auf die erheblichen Verluste an Grünflächen, wobei Bukarest in den letzten Jahrzehnten einen Rückgang von über 500 Hektar verzeichnet hat. Im IOR-Park wurden beispielsweise illegal über 1.500 Bäume gefällt, und die Behörden konnten aufgrund gesetzlicher Einschränkungen nicht eingreifen.
Durch diese Verordnung soll das bestehende gesetzliche Vakuum korrigiert und der tatsächliche Schutz der städtischen Grünflächen gewährleistet werden.
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