Die Organisatoren der Asienspiele Aichi-Nagoya spielten am Freitag vor dem Spiel zwischen Südkorea und Bangladesch in Gifu, Japan, versehentlich die Nationalhymne Nordkoreas ab. Der Vorfall ereignete sich während der Zeremonie vor dem Herren-Hockeyspiel.
Die südkoreanischen Spieler standen in Formation und warteten auf die Nationalhymne, als sie die Hymne Nordkoreas hörten. Die Sportler wirkten ratlos, einige nahmen die Hände von der Brust und signalisierten den Offiziellen den Fehler.
Die Organisatoren stoppten die Wiedergabe der nordkoreanischen Hymne und spielten die Hymne Bangladeschs ab. Die Nationalhymne Südkoreas wurde später gespielt, als sich die beiden Mannschaften bereits auf den Beginn der Partie vorbereiteten. Der Stadionsprecher entschuldigte sich öffentlich.
Der Koreanische Sport- und Olympische Verband legte offiziellen Protest ein und forderte eine Erklärung für den Fehler. Der Patzer beeinflusste das Ergebnis nicht: Südkorea besiegte Bangladesch im ersten Spiel der Gruppe A mit 5:0.
Der Vorfall ist sensibel, da sich die beiden Koreas formell weiterhin im Kriegszustand befinden. Der Koreakrieg endete mit einem Waffenstillstand, nicht mit einem Friedensvertrag.
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