Italien steht vor einer schweren Krise im Fußball, nachdem die Nationalmannschaft in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 ausgeschieden ist und das Desaster in Bosnien-Herzegowina. Jetzt riskiert das Land, die Co-Organisation der Euro 2032 aufgrund unzureichender Infrastruktur zu verlieren.
Der UEFA-Präsident, Aleksander Ceferin, erklärte in einem Interview, dass die italienischen Stadien "weit hinter denen anderer großer Nationen" zurückliegen und betonte, dass die Verantwortung nicht bei dem Verband, sondern bei den öffentlichen Behörden liege. Ceferin forderte die italienischen Politiker auf, Fragen zur Situation der Fußballinfrastruktur im Land zu stellen.
Falls die Infrastruktur nicht rechtzeitig bereitgestellt wird, wird die Euro 2032 nicht in Italien stattfinden. Der Präsident des italienischen Verbands, Gabriele Gravina, steht vor großen Herausforderungen bei der Behebung dieser Probleme, und die Verwaltung des San Siro-Stadions, das abgerissen und neu gebaut werden soll, stellt einen ersten Schritt dar. Das 1,2 Milliarden Euro teure Projekt ist aufgrund einer Untersuchung zu Kollusion und Manipulation der Ausschreibung für die Abgabe des Stadions blockiert.
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