Am 15. Dezember hat die de facto Führung der transnistrischen Region beschlossen, den Ausnahmezustand in der Wirtschaft einzuführen, als Reaktion auf die Schwierigkeiten bei der Versorgung mit Erdgas und die Risiken eines Defizits. Der Führer von Tiraspol, Vadim Krasnoselski, erklärte, dass die Maßnahme vorübergehend sei und darauf abziele, die Situation zu stabilisieren. Die Probleme werden durch Verzögerungen bei den finanziellen Zahlungen verursacht, die für den Erwerb von Gas erforderlich sind, was zu einer Reduzierung der Versorgung für den Industriesektor geführt hat, wodurch das Zementwerk, das Textilwerk 'Tirotex' und das Metallurgische Werk in Râbnița betroffen sind, wo die Mitarbeiter in technische Arbeitslosigkeit geschickt wurden.
Das Dekret für den Ausnahmezustand muss noch unterzeichnet und dem Obersten Sowjet von Transnistrien übermittelt werden. Darüber hinaus wurden die Unterbrechungen in der Strom- und Wärmeversorgung besprochen, die durch Angriffe auf die Energieinfrastruktur in der Ukraine verursacht wurden, die auch die transnistrische Region betroffen haben. Die Energiekrise hat weiterhin erhebliche wirtschaftliche und soziale Auswirkungen, und die Aussichten bleiben unsicher ohne eine stabile Lösung für die Gasversorgung.
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