Die Republik Moldau wird für 60 Tage, beginnend am 25. März 2026, den Ausnahmezustand im Energiesektor einführen, als Folge der Abschaltung der elektrischen Leitung Isaccea-Vulcănești aufgrund russischer Angriffe auf die Ukraine.
Die Entscheidung wurde vom Ministerrat genehmigt und muss nun vom Parlament geprüft werden. Sergiu Diaconu, der Direktor des Nationalen Krisenmanagementzentrums, betonte die Schwere der Situation und wies darauf hin, dass diese Leitung entscheidend für die Energieversorgung der Republik Moldau ist, da sie zwischen 60 und 70 % des Verbrauchs des rechten Ufers sichert. Der Ausnahmezustand wird schnelle Eingriffe zur Wiederherstellung der Energieversorgung ermöglichen und die Zuweisung der notwendigen Ressourcen erleichtern. Die Regierung fordert die Bürger auf, den Strom verantwortungsbewusst zu nutzen, und gibt Empfehlungen zur Begrenzung des Verbrauchs zu Spitzenzeiten sowie zur Vorbereitung auf mögliche Unterbrechungen.
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