Nachdem sie ein Darlehen von 170 Millionen Dollar verpasst und ein vorheriges Programm auslaufen ließ, hat die Republik Moldau den Dialog mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) wiederhergestellt. Premierminister Alexandru Munteanu gab bekannt, dass nach den Verhandlungen vom 7. bis 20. Mai eine technische Vereinbarung erzielt wurde, die den Weg für ein neues dreijähriges Kooperationsprogramm ebnet.
Die Vereinbarung legt die wirtschaftliche Richtung des Landes und die vorrangigen Reformen fest, jedoch warnen Ökonomen, dass sie nicht sofort Geld in das Budget der Bürger bringen wird. Finanzminister Andrian Gavriliță betonte die Wichtigkeit der Reduzierung des Haushaltsdefizits, ohne die Bürger zu belasten.
Die Vereinbarung, obwohl wichtig für die externe Glaubwürdigkeit Moldaus, garantiert keine Lohnerhöhungen oder sofortige öffentliche Investitionen. Sie muss noch vom Direktorium des IWF genehmigt werden, um in Kraft zu treten, und die Behörden hoffen, dass das Programm zur Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen Gleichgewichts in einem schwierigen regionalen Kontext beitragen wird.
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