Wenige Tage vor den US-amerikanischen Zwischenwahlen gab der Vatikan bekannt, dass Papst Leo XIV., ein registrierter Wähler im Will County (Illinois), am 3. Oktober einen Antrag auf eine Briefwahlunterlage gestellt hatte. Die örtlichen Behörden erklärten damals, dass die ausgefüllte Wahlunterlage noch nicht eingegangen sei.
Parallel dazu wurde der Papst nach einem chirurgischen Eingriff wegen Lungenkrebses im Gemelli-Krankenhaus in Rom aufgenommen; am Freitag hielt er im Krankenhaus einen Gottesdienst für Ärzte und medizinisches Personal. Der Vatikan erklärte, dass sich das Oberhaupt der katholischen Kirche weiterhin unter medizinischer Beobachtung befinde.
Noch vor der Abstimmung äußerte sich Leo XIV. zudem öffentlich zu sozialen Themen und Menschenrechten: Am Welttag gegen die Todesstrafe verurteilte er die Todesstrafe, und im folgenden Zeitraum sollte er eine viertägige Reise nach Frankreich beginnen, mit Stationen in Paris, Lourdes und Metz.