Mugur Isărescu, der Gouverneur der Nationalbank von Rumänien, erklärte am Dienstag, dass er nicht der Meinung ist, dass ein technokratischer Premierminister eine tragfähige Lösung für die aktuelle politische Krise wäre. Isărescu, der selbst technokratischer Premierminister war, betonte, dass er in dieser Zeit das Gefühl hatte, dass er alleine spricht und nicht die notwendige Unterstützung hatte. Er hob die Notwendigkeit hervor, dass ein Premierminister eine klare Vision der politischen Situation haben sollte, mit "Augen vorne und hinten", um mögliche Verräter zu identifizieren.
Außerdem erwähnte Isărescu, dass ein technokratischer Premierminister Glaubwürdigkeit haben und von den Menschen um ihn herum bekannt sein muss, um effektiv handeln zu können. Im aktuellen Kontext hatte Präsident Nicușor Dan Gespräche mit den politischen Parteien, um eine Lösung zu finden, wobei die Ernennung von Delia Velculescu, stellvertretende Direktorin des IWF, als technokratische Premierministerin in Betracht gezogen wurde.
Dennoch wiesen die Parteien diese Idee zurück und bevorzugten einen politischen Premierminister. Isărescu ist seit 1990 Gouverneur der BNR und war von 1999 bis 2000 technokratischer Premierminister, bevor er wieder an die Spitze der BNR zurückkehrte.
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