Die Gewerkschaft der Angestellten der Regierung (SAALG) hat den Rücktritt der Vizepremierministerin Oana Gheorghiu und des Ministers für Wirtschaft, Irineu Darău, gefordert und dabei Treffen und Korrespondenz mit der deutschen Gruppe Schwarz angeführt, die nicht ausreichend öffentlich gemacht wurden. SAALG beschuldigt, dass die beiden Würdenträger ihre Amtsautorität genutzt haben, um Kontakte mit dem privaten Betreiber zu erleichtern, was staatliche Institutionen wie ADR und STS beeinträchtigt hat. Die offiziellen Erklärungen, die behaupten, dass der Vorgang 'erkundend' war, werden als unzureichend angesehen. Die Gewerkschaft betont, dass die Mitglieder der Regierung alle Treffen mit ausländischen Personen gemäß dem Gesetz Nr. 49/2025 aufzeichnen müssen und fordert die Überprüfung der Einhaltung dieser Verpflichtungen. Außerdem weist SAALG auf die Ernennung von Aurel-Cătălin Giulescu bei ADR hin und vermutet unangemessene Verbindungen zwischen öffentlichen Beamten und privaten Gruppen. Die Gewerkschaft fordert die Veröffentlichung aller Dokumente im Zusammenhang mit den Kontakten zur Gruppe Schwarz und Klarstellungen zu den Interessen in den Milliarden-Euro-Programmen.
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