Die Gewerkschaft der Angestellten der Regierung (SAALG) hat den Rücktritt der Vizepremierminister Oana Gheorghiu und Irineu Darău gefordert, nachdem Informationen über Treffen mit der deutschen Gruppe Schwarz im Zusammenhang mit der Digitalisierung Rumäniens bekannt wurden. Die Mitteilung betont, dass die Erklärungen zur „exploratorischen“ Natur der Bemühungen nicht ausreichend sind und die Ämter des Vizepremierministers und Ministers keine Türen für private Wirtschaftsakteure öffnen sollten.
SAALG fordert den Nachweis, dass die Treffen im Einheitsregister für Transparenzinteressen (RUTI) deklariert wurden, und hebt hervor, dass RUTI eine gesetzliche Verpflichtung ist. Außerdem werden Fragen zur Ernennung des aktuellen Präsidenten der Behörde für die Digitalisierung Rumäniens, Aurel-Cătălin Giulescu, ehemaliger Berater von Oana Gheorghiu, aufgeworfen. Der Präsident von SAALG, Noni Iordache, warnt, dass die Beibehaltung der beiden in ihren Ämtern ohne Klarstellungen eine Herausforderung für die Bürger und Angestellten darstellen würde.
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