Crin Antonescu kritisiert Präsident Nicușor Dan scharf, den er für den Hauptverantwortlichen für die politische Blockade in Rumänien hält. Der ehemalige Präsidentschaftskandidat erklärt, dass seit dem Sturz der Regierung Bolojan fünf Monate vergangen seien, ohne dass das Staatsoberhaupt einen Kandidaten für das Amt des Premierministers vorgeschlagen habe.
Antonescu erklärt, das Problem müsse im Cotroceni-Palast gesucht werden, und wirft dem Präsidenten vor, „ungeeignet“ oder „unfähig“ zu sein, sein Amt auszuüben. Er betont, dass das Fehlen einer Nominierung für das Amt des Premierministers nicht länger gerechtfertigt werden könne und dass der Präsident verpflichtet gewesen sei, diesen Schritt zu unternehmen.
Der ehemalige Kandidat stellt klar, dass diese Einschätzung nicht dadurch motiviert sei, dass er Nicușor Dans Gegenkandidat gewesen sei, und erklärt, dass er diesen nicht für die Stimmen derjenigen verantwortlich mache, die ihn gewählt hätten. Stattdessen kritisiert Antonescu die ehemaligen Wähler, die nun erklären, dass sie ihre bei der Wahl getroffene Entscheidung bedauern.
Er erklärt, sie hätten die administrative und politische Erfahrung von Nicușor Dan vor der Wahl sorgfältiger analysieren müssen. Antonescu verweist unter anderem auf die Zeit, in der dieser Bürgermeister der Hauptstadt war, sowie auf Verzögerungen bei der Unterzeichnung bestimmter Dokumente, wobei er der Ansicht ist, dass solche Aspekte öffentlich bekannt gewesen seien.
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