Der kommissarische Premierminister Ilie Bolojan erklärte am Donnerstag, dass AUR einen Wahlvorteil genieße, da die Partei noch nie an der Regierung beteiligt gewesen sei – in einem Kontext, der von der Unzufriedenheit der Wähler und dem mangelnden Vertrauen in die politischen Parteien geprägt ist.
Der kommissarische Premierminister nannte als Beispiel die von AUR vorgeschlagene Ernennung der Journalistin Sorina Matei zur kommissarischen Präsidentin des Rumänischen Fernsehens. Er sagte, sie werde ihre Kompetenzen durch die Steigerung der Zuschauerzahlen, die Senkung der Ausgaben und die Reformierung der Institution unter Beweis stellen können.
Bolojan kritisierte auch die Konflikte innerhalb der Koalition und erklärte, dass die Nichteinhaltung von Vereinbarungen und der Mangel an Verantwortungsbewusstsein das öffentliche Misstrauen verstärkten. Die neuen kommissarischen Leitungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und Fernsehens wurden vom Parlament nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichts gebilligt.
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