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Das Gemälde 'Villa Pilar', geschaffen von Leonora Carrington im Jahr 1940, wurde nach 80 Jahren in den Archiven der Familie des Arztes Luis Morales wiederentdeckt, der sich während ihres Aufenthalts in einem Sanatorium in Spanien um die Künstlerin kümmerte.
Die Ausstellung 'Leonora Carrington: The Symptomatic Surreal' findet vom 1. Juli bis 10. August im Freud Museum in London statt und ist die erste, die die Arbeiten von Carrington in den sechs Monaten, die sie im Sanatorium verbrachte, vereint. Diese Wiederentdeckung fällt mit einer wichtigen Retrospektive der Künstlerin im Musée Luxembourg in Paris zusammen.
Das Gemälde spiegelt zentrale Themen aus Carringtons Universum wider, einschließlich hybrider Kreaturen und wiederkehrender Symbole wie dem Pferd und dem Pfau. Carrington verwandelte die traumatischen Erfahrungen in ihrem Leben, einschließlich Gewalt und psychiatrischer Krisen, in eine visuelle Sprache und bot eine traumartige Vision des Sanatoriums als einer unterirdischen Welt. Dieses Werk illustriert die Kraft der Kunst, Leiden in Kreativität zu verwandeln.
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