Astronomen, die das James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) nutzen, haben ein Paar supermassiver schwarzer Löcher entdeckt, das LID-1166 genannt wird, das sich etwa 4.900 Lichtjahre voneinander entfernt in einer Galaxie befindet, die sich im Fusionsprozess befindet.
Diese Beobachtung fand in einer Zeit statt, als das Universum etwa 1,3 Milliarden Jahre alt war, und bietet den Forschern eine seltene Gelegenheit, das Wachstum supermassiver schwarzer Löcher in den frühen Phasen des Kosmos zu studieren. Systeme mit zwei schwarzen Löchern sind im frühen Universum relativ häufig, aber ihre Beobachtung wird durch das Gas und den Staub in der Umgebung kompliziert. Mit dem NIRSpec-Instrument des JWST konnten die Forscher die beiden Quellen unterscheiden und bestätigen, dass beide schwarzen Löcher aktiv sind und Materie ansammeln.
Die Entdeckung könnte Hinweise darauf geben, wie supermassive schwarze Löcher schnell nach dem Urknall gewachsen sind, was darauf hindeutet, dass galaktische Fusionen diesen Prozess durch die Anziehung von Gas zu den galaktischen Zentren beschleunigen können. Das Studium dieser Systeme, wie LID-1166, kann helfen, das Verständnis der Evolution von Galaxien und ihrer schwarzen Löcher im frühen Universum zu verbessern.
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