Zwei Tage nach einem massiven russischen Raketenangriff auf Kiew, der 30 Tote forderte, hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Telefongespräch mit dem deutschen Kanzler Friedrich Merz.
Das Gespräch konzentrierte sich auf die Luftverteidigungsbedürfnisse der Ukraine, insbesondere auf die Beschaffung von Raketen für die Patriot-Systeme, die als entscheidend im Kampf gegen die russischen Bedrohungen angesehen werden. Selenskyj betonte, dass Russland im diesem Konflikt seine letzte Karte spielt und die Ukraine dringend militärische Unterstützung benötigt.
Obwohl die ukrainische Luftverteidigung eine gute Zerstörungsrate gegen Drohnen und Marschflugkörper gezeigt hat, bleiben ballistische Raketen eine Herausforderung. Deutschland hat Unterstützung bei der Bereitstellung von Patriot-Einheiten und Raketen dafür angeboten. Während des Gesprächs wies Selenskyj Putins Behauptungen über die Eroberung der Stadt Kostiantynivka zurück und beschuldigte ihn der Desinformation.
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