Der Präsident der Ukraine, Volodymyr Selenskyj, erklärte, dass Vladimir Putin, um den Donbass vollständig zu besetzen, zwischen 300.000 und 1 Million Soldaten opfern müsste, und betonte, dass die Ukraine ihre Truppen aus dieser Region nicht abziehen wird. In einer Nachricht, die über seinen Telegram-Kanal übermittelt wurde, erwähnte Selenskyj, dass Russland enorme Verluste erleidet und nicht über genügend gut ausgebildete Truppen auf dem Schlachtfeld verfügt.
Er erklärte, dass Putin nach einer diplomatischen Lösung sucht, um einen scheinbaren Sieg zu erringen, indem er versucht, die Ukraine zu zwingen, sich aus dem Donbass zurückzuziehen, was die ukrainische Nation spalten würde. Selenskyj warnte, dass, wenn die Einheit der Ukraine untergraben würde, Putin einen neuen Blitzkrieg starten könnte, um das Land schnell zu besetzen.
Der Präsident betonte, dass ein Waffenstillstand, der den Status quo aufrechterhält, im Interesse der Ukraine und ihrer internationalen Partner ist. Er stellte auch fest, dass Putin versteht, dass er die Ukraine nicht vollständig besetzen kann, aber widersprüchliche Botschaften an seine Partner sendet. Selenskyj wiederholte, dass der Abzug der Truppen aus Donezk keinen Kompromiss darstellen würde, sondern die Ausweitung der russischen Aggression auf andere Regionen wie Charkiw und Dnipro erleichtern würde.
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