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Der US-Kriegsminister Pete Hegseth hat am Mittwoch auf dem Stützpunkt Quantico in Virginia die Schaffung des „Autonomous Warfare Command“ angekündigt, eines Kommandos, das der Entwicklung und dem Einsatz autonomer und robotischer Systeme in allen militärischen Strukturen der Vereinigten Staaten gewidmet ist.
Die neue Struktur wird von einem Viersternegeneral geleitet und ähnliche Zuständigkeiten wie eine Teilstreitkraft haben. Die vollständige Einsatzbereitschaft ist für den 1. Oktober 2027 geplant, das Projekt muss jedoch vom Kongress genehmigt werden. Bis dahin wird das Pentagon das Projekt Agincourt durchführen, durch das Entscheidungen über Beschaffung und Finanzierung näher an die Einheiten an der Front verlagert werden sollen.
Hegseth kündigte außerdem den Abbau von 20 Prozent der Stellen für Generäle und Admirale an. Die Entscheidung ist Teil einer Umstrukturierung, die darauf abzielt, die Anpassung der Armee an ein von Drohnen, künstlicher Intelligenz und kostengünstigen Technologien geprägtes Schlachtfeld zu beschleunigen.
Das Pentagon ändert seine Strategie nach den Lehren aus dem Krieg in der Ukraine, wo Drohnen Berichten zufolge für etwa 70 Prozent der russischen Verluste verantwortlich sind. Parallel dazu soll das von Elon Musk, Palmer Luckey und Newt Gingrich koordinierte Projekt Meridian Lösungen für die technologischen Schwachstellen der USA vorschlagen. Der Bericht wird im Januar 2027 erwartet.
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