Die Datenschutzkommission Irlands (DPC) hat am Dienstag die Eröffnung einer Untersuchung gegen den chinesischen Online-Händler Shein angekündigt, die den Transfer von Daten europäischer Nutzer nach China betrifft. Die DPC wird prüfen, ob der Hauptsitz des Unternehmens in Dublin die EU-Vorschriften zum Datenschutz, bekannt als GDPR, einhält.
Diese Vorschriften verlangen, dass personenbezogene Daten, die außerhalb der EU transferiert werden, einen Schutz genießen, der dem im Gemeinschaftsblock entspricht. Zuvor hatte die DPC TikTok mit 530 Millionen Euro wegen Datenschutzproblemen bestraft. Graham Doyle, stellvertretender Kommissar der DPC, betonte die Bedenken hinsichtlich der Datenübertragungen nach China.
Shein erklärte, dass das Unternehmen aktiv mit der DPC zusammenarbeitet und die Verpflichtungen zum Datenschutz ernst nimmt. Dies ist die erste Untersuchung dieser Art gegen Shein, seit das Unternehmen 2023 seinen Sitz in Irland eröffnet hat. Die DPC hat seit 2020 Bußgelder von über 4 Milliarden Euro für Verstöße gegen die GDPR verhängt.
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