Die italienische Bank UniCredit hat ein Übernahmeangebot in Höhe von 35 Milliarden Euro für die Commerzbank angekündigt und bietet 0,485 ihrer Aktien für jede Aktie der deutschen Bank an. Dieses Angebot, das Anfang Mai beginnen wird, kommt im Kontext, in dem UniCredit bereits eine Beteiligung von 29% an der Commerzbank angesammelt hat. Obwohl der CEO von UniCredit seinen Wunsch geäußert hat, eine vollständige Übernahme abzuschließen, haben sowohl die Geschäftsführung der Commerzbank als auch die deutsche Regierung, die 12% der Aktien hält, sich gegen diesen Schritt ausgesprochen, da sie möchten, dass die Bank unabhängig bleibt.
UniCredit beabsichtigt, die Schwelle von 30% der Stimmrechte gemäß dem deutschen Übernahmegesetz zu überschreiten, um einen konstruktiven Dialog mit der Commerzbank zu initiieren. Die italienische Bank ist bereits durch ihre Tochtergesellschaft HypoVereinsbank, die 2005 erworben wurde, in Deutschland präsent.
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