Am 13. Januar haben die Behörden in Uganda beschlossen, den Zugang zum Internet auf nationaler Ebene zu blockieren, zwei Tage vor den Wahlen, bei denen Präsident Yoweri Museveni, der seit 40 Jahren an der Macht ist, eine siebte Amtszeit anstrebt. Museveni, 81 Jahre alt, sieht sich einem populären Gegner, Bobi Wine, gegenüber, der es geschafft hat, große Menschenmengen zu seinen Kundgebungen zu ziehen, trotz der gewaltsamen Repression durch die Sicherheitskräfte.
Am Tag der letzten Kundgebung von Museveni in Kampala wurde der Zugang für internationale Journalisten eingeschränkt, und viele Unterstützer der Opposition wurden festgenommen. Das Internet wurde abgeschaltet, um "Desinformation" und "Aufstachelung zur Gewalt" zu verhindern, so eine Erklärung der ugandischen Kommunikationskommission. Dies ist nicht das erste Mal, dass Uganda das Internet während der Wahlen blockiert, da eine ähnliche Maßnahme auch 2021 ergriffen wurde, als die Wahl von Betrugsvorwürfen und staatlicher Gewalt überschattet war. Diese Situation spiegelt einen breiteren Trend in der Region wider, wo auch andere Länder wie Tansania ähnliche Einschränkungen während der Wahlen verhängt haben.
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