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Der ehemalige kanadische Premierminister Justin Trudeau erklärte, dass der wirtschaftliche Druck der Vereinigten Staaten und Europas Kanada fast dazu gebracht hätte, mit China zusammenzuarbeiten, da es an tragfähigen Alternativen auf den westlichen Märkten mangelte.
Bei der Veranstaltung CONVERGE LIVE in Singapur veranschaulichte Trudeau die Situation des Unternehmens Bombardier, das beim Verkauf von Flugzeugen aufgrund der harten Konkurrenz durch Airbus und Boeing auf Schwierigkeiten gestoßen ist. Chinesische Investoren haben großzügige Angebote für die Übernahme des Unternehmens gemacht, im Kontext, in dem die Verhandlungen mit westlichen Partnern gescheitert sind.
Trudeau betonte, dass der G7-Gipfel 2017 entscheidend war, um die Kontrolle über einen strategischen Sektor nicht aufzugeben. Er warnte, dass die Handelspolitik der USA, einschließlich der Drohungen mit Zöllen, kanadische Industrien dazu bringen könnte, alternative Partnerschaften mit Peking zu suchen. Außerdem war Kanada gezwungen, seine Handelsbeziehungen zu diversifizieren, unter anderem durch Vereinbarungen mit Europa, nachdem Zölle von 50 % auf Aluminiumimporte aus den USA verhängt wurden.
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