Der Anstieg der Gewaltkriminalität hat Südafrika dazu veranlasst, das Militär in großen Städten einzusetzen. Im März führte ein bewaffneter Angriff in Mitchells Plain zum Tod von drei Personen, was ein ernstes Problem aufzeigt, mit etwa 64 Morden täglich im ganzen Land. Präsident Cyril Ramaphosa hat härtere Maßnahmen gegen die organisierte Kriminalität versprochen, und 550 Soldaten wurden in die Provinz Gauteng geschickt, um gegen illegalen Bergbau vorzugehen. Während einige behaupten, dass das Militär notwendig ist, warnen Kritiker wie Andy Masha-ile, dass die Soldaten nicht für Polizeiarbeit ausgebildet sind und diese Maßnahme zu einer Eskalation der Konflikte führen könnte. Sie befürchten auch, dass der Einsatz des Militärs Spannungen zwischen Institutionen schaffen könnte. Trotz dieser Bedenken unterstützen viele Bewohner in hochkriminalisierten Gemeinschaften härtere Maßnahmen gegen die Kriminalität. Die Behörden deuten darauf hin, dass der Einsatz länger als ein Jahr dauern könnte, mit einem Fokus auf Straßengewalt und illegalen Bergbau.
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