Das Landgericht Kempten, Deutschland, hat ein Ehepaar, einen 40-jährigen ehemaligen Mitarbeiter der Gemeinde und seine 39-jährige Frau, zu jeweils fünf Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt, weil sie fast 1,9 Millionen Euro aus Parkuhren gestohlen haben. Richter Christoph Schwiebacher betonte, dass die Angeklagten mit einer Sicherstellung von Vermögenswerten für 30 Jahre rechnen müssen und erklärte, dass "das Geschäft nicht profitabel war". Der ehemalige Mitarbeiter hatte über 10 Jahre lang Einnahmen veruntreut, und seine Frau half ihm, das Geld zu sammeln, wobei sie als "Logistikexpertin" beschrieben wurde.
Beide haben die Vorwürfe in über 300 Fällen anerkannt, was zu einem Schaden von 1,34 Millionen Euro führte. Weitere 500 Diebstähle sind verjährt, aber die Behörden versuchen, den Schaden von fast 584.000 Euro zurückzuerhalten. Die Angeklagten haben das Geld für Luxuskäufe verwendet, und die Gemeinde hat die Verfahren zur Einnahme von Geld aus Parkuhren geändert, um zukünftige Diebstähle zu verhindern.
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