Der Abgeordnete der Staatsduma, Mihail Matveev, hat kürzlich die Herangehensweise der russischen Behörden zur Blockierung des Internets, von VPNs und der Messaging-App Telegram kritisiert und diese Maßnahmen als 'Hysterie' bezeichnet. Matveev erklärte, dass versucht werde, die Digitalisierung als Kontrollinstrument zu nutzen, mit dem Ziel, 'ein digitales Konzentrationslager zu errichten'. Er betonte die Heuchelei der Behörden, die dazu aufrufen, auf importierte Produkte zu verzichten, während sie selbst diese Produkte bevorzugen.
Außerdem erwähnte Matveev, dass die Behörden am 30. März die Einführung von Steuern und Bußgeldern für die Nutzung von VPNs diskutierten, was vom Leiter des Ministeriums für Digitalisierung, Maksut Shadaev, bestätigt wurde. Diese Maßnahmen könnten die Blockierung des Zugangs zu wichtigen Plattformen wie Wildberries, Ozon und Yandex umfassen. Das Ministerium für Digitalisierung hat außerdem die Einführung einer Gebühr für den Verbrauch von internationalem Datenverkehr über 15 GB pro Monat gefordert, als Teil der Bemühungen, die Nutzung von VPNs einzuschränken. Mihail Klimarev, der Präsident der 'Gesellschaft zum Schutz des Internets', erklärte, dass diese Vorschläge mit dem wachsenden Interesse der Russen an Mitteln zur Umgehung von Blockaden zusammenhängen.
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