Die US-amerikanischen Professoren Robert Hall und Michael Woodford haben am Montag den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für ihre Studien zu den mikroökonomischen Grundlagen der makroökonomischen Stabilität gewonnen. Die Auszeichnung wurde von der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften in Stockholm bekannt gegeben.
Die Forschungen der beiden Wirtschaftswissenschaftler trugen dazu bei, zu verstehen, wie individuelle Entscheidungen und mikroökonomische Mechanismen die Entwicklung der Wirtschaft auf makroökonomischer Ebene und deren Stabilität beeinflussen.
Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften, offiziell als Preis der Sveriges Riksbank für Wirtschaftswissenschaften in Erinnerung an Alfred Nobel bekannt, wurde 1968 von der schwedischen Zentralbank gestiftet und 1969 erstmals verliehen. Anders als die übrigen Nobelpreise wird er von der schwedischen Zentralbank und nicht von der Nobelstiftung finanziert.
Die Höhe des diesjährigen Preisgeldes beträgt 12 Millionen schwedische Kronen, umgerechnet etwa 1,2 Millionen US-Dollar. Die Auszeichnung würdigt Beiträge, die als bedeutend für die Entwicklung und das Verständnis der Wirtschaftswissenschaften gelten.
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