Die Militärgruppe Rheinmetall und der Satellitenhersteller OHB befinden sich in Verhandlungen, um einen militärischen Internetdienst ähnlich wie Starlink zu entwickeln, der für die deutschen Streitkräfte, die Bundeswehr, bestimmt ist. Diese Gespräche haben zu einem Anstieg der OHB-Aktien um 28 % geführt, im Kontext eines Budgets von 35 Milliarden Euro, das Berlin für militärische Raumfahrttechnologie bereitstellt. Der Vorschlag zielt darauf ab, ein Satellitenkommunikationsnetzwerk in niedriger Erdumlaufbahn (LEO) zu schaffen, mit einem potenziellen Vertrag von etwa zehn Milliarden Euro.
Rheinmetall, das bereits mit Iceye und OHB, dem drittgrößten Satellitenhersteller in Europa, zusammenarbeitet, plant, mit den Airbus-Plänen zur Entwicklung europäischer Raumfahrttechnologie zu konkurrieren. Diese Allianz könnte helfen, das Scheitern anderer Marktteilnehmer zu verhindern, während Deutschland schnell seine militärischen Fähigkeiten ausbaut und seine Abhängigkeit von externen Unternehmen wie SpaceX verringert.
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