Die Bürger Kolumbiens sind am Sonntag an die Urnen gerufen, um den neuen Präsidenten zu wählen, in einer Wahl, die in einem angespannten Klima stattfindet, geprägt von einer Intensivierung der Gewalt und Angriffen durch bewaffnete Gruppen. Die Behörden haben über 400.000 Soldaten und Polizisten mobilisiert, um die Wahlen zu sichern, die als entscheidend für die politische Zukunft des Landes gelten. Die Hauptfavoriten sind der linke Senator Ivan Cepeda, der die Fortsetzung sozialer Reformen und Friedensverhandlungen unterstützt, und der rechte Anwalt Abelardo de la Espriella, der harte Maßnahmen gegen kriminelle Gruppen verspricht. Die Ergebnisse der ersten Runde werden einige Stunden nach Schließung der Urnen erwartet.
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