Peter Magyar, der zukünftige Premierminister Ungarns, erklärte, dass er bereit sei, auf einen möglichen Anruf von Wladimir Putin zu antworten, betonte jedoch, dass ein solches Gespräch nur ein Ziel hätte: die sofortige Beendigung des Krieges in der Ukraine. Nach einem historischen Sieg, der das 16-jährige Regime von Viktor Orbán beendete, hat der Führer der Tisza-Partei bereits Kontakt zu 10 europäischen Führern aufgenommen und eine differenzierte Haltung gegenüber Moskau eingenommen: Er wird keinen Anruf initiieren, aber ihn nicht ablehnen. „Wenn Wladimir Putin anruft, werde ich ans Telefon gehen“, sagte er und fügte hinzu, dass er ihn direkt bitten würde, die Tötung von Zivilisten zu stoppen und den Konflikt zu beenden.
Zur gleichen Zeit hat Moskau mitgeteilt, dass es den Sieg von Magyar respektiert und pragmatische Beziehungen zu Budapest wünscht. Im Gegensatz dazu hat Viktor Orbán auf die Unterstützung von Donald Trump gesetzt, eine Beziehung, die auch durch den Besuch des Vizepräsidenten J.D. Vance im Wahlkampf bestätigt wurde. So scheint die neue Führung in Budapest einen Tonwechsel in der Außenpolitik zu markieren, indem sie den Dialog offen hält, aber den Schwerpunkt auf die Beendigung des Krieges legt.
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