In einer starken symbolischen Geste kniete Papst Leo XIV. neben den Unterdrückten und unterstrich die Brutalität der Gewalttaten in der Welt. In einem kürzlichen Interview kritisierte er den Krieg im Iran scharf und erklärte, dass „Gott uns ein Beispiel gegeben hat, nicht dafür, wie wir dominieren, sondern dafür, wie wir befreien“. Das Ritual der Fußwaschung, das in der Basilika San Giovanni in Laterano in Rom stattfand, markierte einen Wechsel zu den vorherigen Traditionen von Papst Franziskus, der diese Zeremonie normalerweise in Gefängnissen oder Einrichtungen für Kranke durchführte. Im vergangenen Jahr besuchte Papst Franziskus trotz gesundheitlicher Probleme das Gefängnis Regina Coeli, um den Insassen eine Botschaft der Hoffnung zu bringen. Die Beamten des Vatikans erklärten, dass Papst Leo sich entschieden hat, die Füße der Priester zu waschen, um seine Unterstützung für den katholischen Klerus zu zeigen und damit die Verbindung zwischen der spirituellen Führung und der Gemeinschaft der Gläubigen zu bekräftigen.
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