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Am Montag hat Papst Leo XIV. historische Entschuldigungen für die Rolle des Heiligen Stuhls bei der Legitimierung der Sklaverei präsentiert und diese Aktivität als "Wunde im Gedächtnis der Christenheit" bezeichnet. Obwohl frühere Päpste um Entschuldigung für die Beteiligung der Christen am transatlantischen Sklavenhandel gebeten haben, ist dies der erste Papst, der öffentlich die Verantwortung der Kirche für die Ermächtigung europäischer Herrscher zur Unterwerfung von "Ungläubigen" anerkennt.
In seiner ersten Enzyklika, "Magnifica Humanitas", hat Leo nicht nur die historische Sklaverei angesprochen, sondern auch die neuen Formen der Sklaverei, die durch die digitale Revolution entstanden sind, wie die unregulierte Arbeit für die seltenen Mineralien, die für KI-Chips benötigt werden. Diese Entschuldigungen kommen als Antwort auf die jahrzehntelangen Aufrufe von afroamerikanischen Aktivisten und Forschern, die den Heiligen Stuhl gebeten haben, seine Rolle im Handel mit Menschen zu erkennen. Der Papst drückte tiefes Bedauern über das Leid der Sklavenopfer aus und bat im Namen der Kirche um Vergebung.
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