Mark Rutte, der Generalsekretär der NATO, hat die Notwendigkeit betont, die Unterstützung für die Ukraine aufrechtzuerhalten, und gewarnt, dass Europa vor erhöhten Sicherheitsrisiken stehen wird, wenn es Anzeichen von Unsicherheit zeigt. In einem Interview erklärte er, dass die Ukraine stark bleiben muss, um einen Angriff des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf die NATO-Mitgliedstaaten abzuschrecken.
Rutte betonte auch die Bedeutung der Erhöhung der Verteidigungsausgaben durch die NATO-Mitglieder gemäß den Verpflichtungen, die beim Gipfel in Den Haag eingegangen wurden. Er warnte, dass die Wiederaufrüstung schnell erfolgen muss, angesichts der Einschätzungen der Geheimdienste, die auf eine mögliche Verschlechterung der Sicherheitslage bis 2027 hinweisen. Rutte hob hervor, dass Russland über 40% seines Verteidigungshaushalts ausgibt, was die Bedrohung durch Putin verdeutlicht. Er erwähnte auch die erheblichen Verluste, die Russland im Krieg in der Ukraine erlitten hat, und schätzte, dass etwa 1,1 Millionen russische Soldaten getötet oder verwundet wurden.
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