Der Generalsekretär der NATO, Mark Rutte, hat die aktuelle Debatte über die Verteidigungsausgaben angesprochen und darauf hingewiesen, dass der NATO-Gipfel in Ankara, der für Anfang nächsten Monats geplant ist, die Ausgabenverpflichtungen erörtern wird. Rutte betonte, dass die Länder einen "glaubwürdigen Weg" haben müssen, um bis 2035 5% des BIP für Verteidigung auszugeben.
Im Vereinigten Königreich hat der Rücktritt des Verteidigungsministers John Healey die Verzögerungen bei den militärischen Investitionsplänen hervorgehoben, mit Ausgabenprognosen von nur 2,68% des BIP bis 2030. Rutte erklärte, dass die NATO trotz der Unterschiede zwischen den Ländern Fortschritte bei der Erreichung der Verteidigungsziele macht.
Er betonte die Bedeutung der Einhaltung der Verpflichtungen angesichts der russischen Bedrohungen und hob die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen den USA und Europa hervor. Der Gipfel findet in einem Kontext internationaler Spannungen statt, einschließlich Kritik des amerikanischen Präsidenten Donald Trump an den Verpflichtungen der Verbündeten. Rutte betonte, dass Debatten in Demokratien normal sind und bekräftigte die Bedeutung der NATO-Allianz für die globale Sicherheit.
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