Die durchschnittliche Monatsmiete in Großbritannien ist im Juli 2026 auf 1.340 Pfund gestiegen – 2,6 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Das geht aus einer von The Independent veröffentlichten Analyse hervor. Die Immobilienagentur Zoopla schätzt, dass die Preise bis zum Jahresende um bis zu 5 Prozent steigen könnten.
Der Markt steht unter dem Druck hoher Hypothekenzinsen. Sie veranlassen viele Briten, den Kauf einer Immobilie aufzuschieben und länger zur Miete zu wohnen. Gleichzeitig ist das Angebot an verfügbaren Mietobjekten geringer als 2025, wodurch Vermieter höhere Beträge verlangen können.
London bleibt einer der wettbewerbsintensivsten Märkte. Wohnungen in der Nähe von U-Bahn-Stationen, des Stadtzentrums und von Gegenden mit vielen Arbeitsplätzen ziehen schnell mehrere potenzielle Mieter an. Die tatsächlichen Kosten sollten zusammen mit der Gemeindesteuer, den Nebenkosten, den Transportkosten und der Kaution berechnet werden. Eine niedrigere Miete für eine weit vom Arbeitsplatz entfernte Wohnung kann erhebliche zusätzliche Ausgaben verursachen.
Mietern, von denen eine Erhöhung verlangt wird, wird empfohlen, den Vertrag und die Kündigungsfrist zu prüfen und anschließend den Betrag mit den Preisen vergleichbarer Wohnungen in der Gegend zu vergleichen. Eine Verhandlung kann eine Option sein, insbesondere für diejenigen, die pünktlich gezahlt und die Wohnung instand gehalten haben. In England kann das First-tier Tribunal in bestimmten Fällen die marktübliche Miete festlegen. In Schottland, Wales und Nordirland gelten jedoch andere Verfahren.
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