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Der Premierminister Kanadas, Mark Carney, ist am Dienstag nach China gereist und markiert damit den ersten Besuch eines kanadischen Premierministers in Peking seit 2017. Dieser Besuch findet in einem Kontext der Unsicherheit in den Beziehungen zu den USA statt, die von einem Handelskrieg und Drohungen seitens Präsident Trump betroffen sind. Carney nahm die Einladung zu einem Besuch in China nach einem Treffen mit Präsident Xi Jinping an, und Experten erwarten die Unterzeichnung von Memoranden der Verständigung. Die Gespräche werden sich auf die Exporte von kanadischem Rohöl und auf die mit Raps verbundenen Probleme konzentrieren, die von den von China verhängten Zöllen betroffen sind.
Es gibt auch Bedenken hinsichtlich der Zusammenarbeit im Bereich der nationalen Sicherheit und der Menschenrechte, und Kanada hat Bedenken hinsichtlich der Menschenrechtsverletzungen in China geäußert. In diesem Kontext wird Carney zwischen den Handelsmöglichkeiten und den politischen Risiken navigieren müssen, wobei er die möglichen Reaktionen der USA im Auge behalten muss.
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