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Der kroatische Investigativjournalist Domagoj Margetic hat eine Beschwerde bei den Staatsanwälten in Mailand gegen den Präsidenten Serbiens, Aleksandar Vucic, eingereicht und ihn der Beteiligung an der 'Safari Sarajevo'-Affäre beschuldigt. Diese bezieht sich auf die angebliche Teilnahme von Scharfschützen aus Italien und anderen Ländern an der Ermordung von Zivilisten während der Belagerung von Sarajevo zwischen 1992 und 1996. Die Staatsanwälte in Mailand haben eine Untersuchung eingeleitet, um die beteiligten Personen zu identifizieren, die des vorsätzlichen Mordes beschuldigt werden.
Die Beschwerde wurde von Ezio Gavazzeni, einem Schriftsteller aus Mailand, initiiert, der Beweise gesammelt hat und von einem Dokumentarfilm zu diesem Thema inspiriert wurde. Margetic hat Beweise in sozialen Netzwerken veröffentlicht und behauptet, dass Vucic, damals ein junger Freiwilliger, an militärischen Posten anwesend gewesen sein soll, von wo aus auf Zivilisten geschossen wurde. Gavazzeni erklärte, dass viele ausländische Bürger, darunter Italiener, bezahlt hätten, um an diesen Aktionen teilzunehmen, ohne politische oder religiöse Motive, sondern aus Spaß. Vucic hat die Vorwürfe nicht kommentiert, hat jedoch zuvor seine Beteiligung an Angriffen auf die Stadt bestritten.
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